Hyppytyynytyydytys

Henrik Szanto hat ein Buch veröffentlicht, der Deutschlandfunk berichtet darüber:

Hyppytyynytyydytys sei ein Kunstwort, das im Finnischen die Freude bezeichnet, die man empfindet, wenn man auf Kissen herumspringt.

Ich finde Poetry Slams ja ganz ok. Sprachlich beeindrucken mich andere derzeitige lyrische Expressionsformen mehr, zu nennen wäre da SSIO, allein wegen der Vokalsprache. – Ist y nun eigentlich ein Konsonant?

Am meisten nerven mich Poetry Slams, wenn sie zu Comedy Shows mutieren. Im Jokus gewinnen jedenfalls meistens die ‘witzigen’ Texte.

Apropos Brustschwimmen und Futur II: Brustschwimmer sind einfach benachteiligt.

Umzug

Ich ziehe gerade um. Sowas ist immer ganz schön stressig. Ohne die Hilfe von guten Leuten wäre ich ganz schön aufgeschmissen. Mein Bruder zum Beispiel hat meine Küche abgebaut, während ich sämtlichen Kram weitergepackt hab. Das grundsätzliche Problem an Umzugsvorbereitungen ist die zeitliche Planung: Wenn man zu früh anfängt zu packen, hat man Dinge, die man benötigt, nicht in Reichweite. Wenn man zu spät anfängt, kommt man ins Schwitzen – oder die Umzugshelfer werden auch Packhelfer. Das Kritische: Ich bin langsam. Dadurch wird das Zeitfenster der Umzugsvorbereitung bedrohlich klein. Blöd ist außerdem, dass man sich als Lehrer keinen Urlaub nehmen kann. Den letzten Umzug , er war in den Sommerferien, hatte ich entspannter in Erinnerung.

Schwein haben

Letztes Jahr lud das Bundeslandwirtschaftsministerium zu einem Treffen zur Konkretisierung des Tierwohllabels verschiedene Beteiligte ein. Seit Februar gibt es nun dieses Tierwohllabel. Meine Schüler merkten Unterschiedliches an:

  • 0,75qm (gesetzlicher Mindeststandard) – Da passe doch kein Schwein drauf.
  • Dass das Tierwohllabel freiwillig ist, führe dazu, dass vermutlich nur jene Betriebe das Label abdrucken würden, die eine höhere Stufe erfüllen können.
  • Wenn viele Betriebe mitmachen würden, machen jene, die nicht mitmachen, vermutlich Verluste.
  • Da das Fleisch der Stufe 3 bestimmt teurer sei, müsse man sich Tierwohl erst einmal leisten können.
  • Eine unbetäubte Kastration tut sehr weh (noch gesetzlicher Mindeststandard).

Niqab

In Kiel verbietet die Hochschule Vollverschleierung. Begründet wird das damit, dass die Mindestvoraussetzung der Kommunikation zur Erfüllung universitärer Aufgaben erfüllt sein müssen.

Ein Kommentar dazu war: Vollverschleierung einfach scheiße finden oder auch auch als Symbol der Unterdrückung der Frau zu verstehen und deswegen abzulehnen, fände ich eine ehrlichere Argumentation.

Mein Kommentar: Wenn ich jemandem im Gesicht nicht ansehen kann, wie langweilig mein Unterricht ist, wäre das auch nicht so ehrlich.

Instagramazon

Allmacht Amazon habe ich neulich nebenbei geschaut. Ganz interessant war der Selbstversuch einer Netzaktivistin. Düstere Zukunftsszenarien wie bspw. dass Amazon in Zukunft weiß, was du willst, bevor du es weißt, blieben natürlich auch nicht aus. Durch die zunehmende Macht von Amazon drohe sich ein Modell der Planwirtschaft zu entwickeln. Klingt nach ganz großem Fußball, der Jeff Bezos da gelingt.

Derweil hat Facebook vom Bundeskartellamt ein fettes Dislike und 1 Jahr Zeit bekommen, seine Regelungen zur Datensammlung umzugestalten, sodass man dem ausdrücklich zustimmen muss. Was mir dabei nicht klar war: Facebook sammelt z.B. Daten von seinen Nutzern, wenn eine beliebige Internetseite Facebooks Like-Button implementiert hat, ohne dass man diesen drücken müsste. Schöne neue Welt.